Egal ob auf dem Handy, der Konsole oder dem PC – Games bringen Spass, lassen Dich in andere Welten abtauchen und den Alltag vergessen. Aber es gibt ein paar Dinge, die Du beim Zocken wissen solltest.
In-App-Käufe – Die fiese Falle in „kostenlosen“ Games
Ein Spiel ist gratis, aber plötzlich musst du Sachen kaufen, um weiterzukommen (pay-to-win). Dazu kommen noch Münzen, Skins, looboxen etc. Die meisten Spiele lassen dich zwar auch ohne Geld spielen, aber das dauert lange. Genau das ist der Trick: Die Spiele wollen, dass du entweder lag am Bildschirm dranbleibst oder Geld ausgibst. Ein weiterer Trick sind Glücksspiele. In vielen Games verstecken sich Glücksspiel-Elemente: Kisten, Packs, Spins etc. Das kann zu hohen Ausgaben führen, weil Du immer wieder hoffst, dass etwas Cooles dabei ist oder zu höheren Bildschirmzeiten. Damit du Dich nicht verschuldest oder im Nachhinein Deine Ausgaben bereust, achte auf folgendes:
- Speichere keine Kreditkarte auf dem Gerät.
- Lass dir bei den Einstellungen helfen, damit In-App-Käufe eventuell gesperrt sind.
- Rede mit Kolleg*innen drüber, vielen merken gar nicht, wie schnell ihr Geld weg ist. Es ist auch nicht die Norm, dass man ständig in-app-Käufe macht.
- Vermeide Ausgaben für Glücksspiele, – meist gewinnt man eh nichts.
Wenn Zocken nervt: Wut, Frust & Aggro-Modus
Du verlierst ein Match, wirst gekillt kurz vorm Sieg – der Controller fliegt, die Laune ist im Keller.
Das erleben viele – darf aber nicht ständig so sein. Viele Games bringen Dich an die Frustgrenze. Studien haben ergeben, dass bei häufiger Erreichung dieser Grenze, die Aggressivität zu nimmt. Das wirkt sich auf Schule, Familie und Freunde aus.
Deshalb hier ein paar Tipps von E-Sportler und Gamer*innen:
- Leg dir einen Stressball zu.
- Werf deinen Controller in einen Sitzsack, nicht gegen die Wand. Spart Geld, Ressourcen und Drama.
- Boxsack ins Zimmer stellen ! Mit dem guten Effekt, dass du nebenbei noch stärker wirst.
- Erkenne, wann genug ist. Wenn du merkst, dass du zu sauer wirst – einfach Pause machen. Zocken soll Spass machen, nicht stressen.
- Therapie ist kein Tabu. Wenn du merkst, dass du öfter ausrastest oder das Zocken dein Leben komplett einnimmt: Hol dir Hilfe. Das ist stark, nicht schwach.
Bin ich süchtig?
Wenn du ständig ans Zocken denkst, alles andere vernachlässigst (Hausaufgaben, Sport, Freunde), oder du richtig unruhig wirst, wenn du mal nicht zocken kannst – dann sind das Warnzeichen.
Was du tun kannst:
- Sprich mit jemandem, dem du vertraust.
- Mach feste Zocker-Zeiten.
- Versuch, andere Hobbys zu entdecken
- Und ganz wichtig: Mach dich nicht fertig! Viele Kinder und Jugendliche kämpfen damit. Du bist nicht allein. – Hol dir professionelle Hilfe!
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